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31.03.2025 | Neurologie

Diagnostische Abklärung bei Polyneuropathie

verfasst von: Dr. Johannes Troger

Erschienen in: psychopraxis. neuropraxis

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Zusammenfassung

Polyneuropathie ist eine häufige Erkrankung peripherer Nerven, die vor allem ältere Menschen betrifft. Sie äußert sich in sensiblen (z. B. Kribbeln, Schmerzen, Taubheitsgefühl), motorischen (Muskelschwäche, Atrophie) und autonomen Symptomen (z. B. Kreislaufprobleme, Verdauungsstörungen). Die häufigste Form ist die axonale Polyneuropathie, während demyelinisierende Formen seltener, aber oft behandelbar sind.
Die Diagnose basiert auf einer klinischen Untersuchung, bei der häufig abgeschwächte Reflexe und ein reduziertes Vibrationsempfinden auffallen. Elektrophysiologische Untersuchungen helfen, zwischen axonaler und demyelinisierender Schädigung zu unterscheiden. Laboruntersuchungen sind essenziell, da in 50–80 % der Fälle eine Ursache gefunden werden kann. Häufige Ursachen sind Diabetes, Alkoholmissbrauch und idiopathische Polyneuropathien.
Zusätzliche Tests wie genetische Untersuchungen, Tumorsuche oder Nervenbiopsien werden bei spezifischem Verdacht durchgeführt.
Metadaten
Titel
Diagnostische Abklärung bei Polyneuropathie
verfasst von
Dr. Johannes Troger
Publikationsdatum
31.03.2025
Verlag
Springer Vienna
Erschienen in
psychopraxis. neuropraxis
Print ISSN: 2197-9707
Elektronische ISSN: 2197-9715
DOI
https://doi.org/10.1007/s00739-025-01086-8